METRIX MESH - DIE MUSIKVISUALISIERUNG

Metrixmesh befasst sich mit den Themen Musikvisualisierung und organischen Verhaltensmustern der Natur.

21.Juni 2014, Teampartner:  Michael Ognew,  Jonathan Bölz,  Christopher Rampf

PROJEKTBESCHREIBUNG

Die Aufgabe bestand darin ein funktionierendes System aus Muskeln und Federn zu erstellen. Als Muskeln bezeichnet man ein Organsystem welches ein Lebewesen umschlisst. Um eine Muskelbewegung zu simulieren müssen verschiedene physikalische Gesetze hinterlegt werden. Erst wenn die folgenden Faktoren Masse, Härtegrad, Gravitation, Reibung, Amplitute, in Einklang gebracht werden, wirken diese realistisch. Ein digitaler Muskel besteht somit aus mindestens 2 Nodes sowie einer flexiblen Verbindung (Spring). Die Idee war eine harmonische Verbindung zwischen Notes und Springs zu generieren. Nach anfänglicher Formuntersuchung lieferte ein Netz die perfekten Eigenschaften für das Vorhaben eine organische Bewegung zu visualisieren. Eigenschaften wie Beweglichkeit, Kettenreaktion und Beschleunigung sollten dabei so realistisch wie möglich umgesetzt werden. Über 4 tangible objects sowie einer Fingerinteraktion können Manipulationen am Netz vorgenommen werden. Mit einem Würfel kann die Oberflächentextur in folgende Formen: Quadrate, Ellipsen und Linien festgelegt werden.Die Farbauswahl erfolgt über einen HSV Farbkreis, welcher direkt um dass tangible object auf dem Multitouchtable erscheint. Dabei gibt die Drehung des Knobs die Farbe der Textur vor. Dabei wird die ausgewählte Farbe im Knob wiedergegeben.Friction fader, Durch die Aktivierung des Faders kann die Reibung des Netzes geändert werden. Die Anbringung einer Skale verleiht dem Nutzer hierbei ein zusätzliches Feedback. Einzelne Notes können mit den Fingern ausgewählt und in ihrer Position geändert werden. Dabei dient der ganze Multitouchtable als Interaktionsfläche. Somit kann selbständig zur Musik interagiert werden, wodurch die Zusammengehörigkeit innerhalb des Netzes deutlich gemacht wird. Alles wurde in Processing programmiert. Für die Schwingungen des Netzes haben wir mit Hilfe von "minim library" für Processing eine mp3 Datei importiert. Dabei wurden die Frequenzen herausgelesen und für die Ausschläge verwendet. Die Devices wurden aus Aluminium gefertigt. Die Besonderheit des cubes ist, dass dieser drei Funktionen ausführen kann. Der Farbregler wurde mit Plexiglas ausgestattet um dem User zusätzlich die aktuell gewählte Farbe zu zeigen. Unterhalb der Pucks sind Fiducials aufgeklebt, das Tracking läuft über Reactivision.